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Swiss Alps Jungfrau-Aletsch © Raphael Schmid
Swiss Alps Jungfrau-Aletsch © Raphael Schmid
Lavaux Weinberg Terrassen © Gregoire Chappuis
Lavaux Weinberg Terrassen © Gregoire Chappuis
Tektonika Sardona © Schweiz Tourismus - Bafu/Gerry Nitsch
Tektonika Sardona © Schweiz Tourismus - Bafu/Gerry Nitsch
Monte San Giorgio © Schweiz Tourismus-BAFU/Renato Bagattini
Monte San Giorgio © Schweiz Tourismus-BAFU/Renato Bagattini
Parco del Piano di Magadino © Fondazione Bolle di Magadino
Parco del Piano di Magadino © Fondazione Bolle di Magadino

Assoziierte Mitglieder

des Netzwerk Schweizer Pärke
Zum Netzwerk Schweizer Pärke gehören sieben assoziierte Mitglieder: Die UNESCO-Welterbestätten Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, Schweizer Tektonikarena Sardona, Monte San Giorgio und Lavaux, Weinberg-Terrassen sowie das Smaragd-Gebiet Oberaargau, der Parco del Piano di Magadino und das Projekt Naturpark Baselbiet.

Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch: Grossartige Gletscherlandschaften

Imposante Bergketten, urige Täler und das grösste zusammenhängend vergletscherte Gebiet der Alpen - für die UNESCO war klar: Dies ist ein Welterbe von universalem Wert. Die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch sind eine der spektakulärsten Hochgebirgslandschaften. Sie stehen in Symbiose mit der umgebenden Kulturlandschaft und erstrecken sich über alle Vegetationsstufen von mediterran anmutender Steppe bis ins karge Hochgebirge. (Weltnaturerbe seit 2001)

Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch

Schweizer Tektonikarena Sardona: Wie Berge sich erheben

Der Zusammenstoss von Afrika mit Europa hat die Alpen über Jahrmillionen hinweg aufgetürmt. Gesteinsschichten wurden übereinander geschoben, gefaltet und zerbrochen. In der Tektonikarena Sardona, geteilt zwischen Kanton Glarus, St. Gallen und Graubünden, sind die Spuren dieser gewaltigen Kräfte gut sichtbar. Die Stätte erlaubt einzigartige Einblicke in die Entstehung der Alpen. (Weltnaturerbe seit 2008)

Schweizer Tektonikarena Sardona

Monte San Giorgio: Ein Meer der Erinnerungen

Berge wie Pyramiden, tiefblaue Seearme, malerische Dörfer: Die Landschaft um den Monte San Giorgio würde das Label UNESCO-Weltnaturerbe allein schon aufgrund ihrer Schönheit verdienen. Einzigartig machen sie jedoch die Schätze, die im Untergrund verborgen sind: bis zu 240 Mio. Jahre alte Fossilien. Damals bildeten die Gesteine des Monte San Giorgio ein Meeresbecken in einer subtropischen Region. Heute gibt das Fossilienmuseum in Meride Einblicke in diese geheimnisvolle Welt. (Weltnaturerbe seit 2003)

Monte San Giorgio

Lavaux, Weinberg-Terrassen: Ein Zeuge der uralten Geschichte

Bereits im 11. Jahrhundert wurden hier auf engen, von Mauern gestützten Terrassen Reben angebaut. Seither haben Generationen von Weinbäuerinnen und -bauern dieses aussergewöhnliche Mosaik gehegt und gepflegt. Mit ihren 14 Dörfern widerspiegelt die Kulturlandschaft auf eindrückliche Art, wie sie sich dank des ausgewogenen Zusammenspiels von Bewohnenden und Umwelt entwickeln konnte. (Weltkulturerbe seit 2007)

Lavaux, Weinberg-Terrassen

Smaragd-Gebiet Oberaargau

Der Verein Smaragd-Gebiet Oberaargau hat zum Ziel, eine vielfältige und attraktive Kulturlandschaft im bislang grössten Smaragd-Gebiet der Schweiz zu fördern. Ehemals häufige und nun selten gewordene oder ganz verlorene Landschaftselemente werden neu geschaffen oder wieder aufgewertet. Rund 30 europaweit gefährdete Smaragd-Arten leben im Smaragd-Gebiet Oberaargau. Das Aufwertungsprojekt 2009-2014 hat bewirkt, dass die Artenvielfalt stellenweise wieder zunimmt und die Zielarten (=Smaragdarten) – wie beispielsweise die Libelle «Helmazurjungfer» und die «Gelbbauchunke» – sowie ihre Lebensräume langfristig erhalten und gefördert werden. (Smaragdgebiet seit 2012)

Smaragd-Gebiet Oberaargau

Parco del Piano di Magadino: eine ganze Welt zum Entdecken

Der Parco del Piano di Magadino erstreckt sich von Bellinzona bis zu den «Bolle di Magadino» entlang des Flusses Ticino. Der Park (kantonaler Park und Ramsar-Gebiet) hat zum Ziel, die offene Landschaft zu erhalten, die Landschaftsqualität zu fördern und Landwirtschaft, Natur und Naherholung im Einklang weiterzuentwickeln. Das Gebiet zeichnet sich durch eine hohe Biodiversität aus, dank einem Lebensraummosaik bestehend aus Feuchtgebieten, Kanälen, Hecken, Auenwäldern und Landwirtschaftsgebiet. Mit dem Velo oder zu Fuss kann man entlang der Kanäle den Wiedehopf oder Rehe entdecken und Laubfrösche hören. Auf Landwirtschaftshöfen kann man lokale Produkte kaufen und die Landwirtschaft kennenlernen. (Kantonales Schutzgebiet seit 2014)

Parco del Piano di Magadino

Projekt Naturpark Baselbiet

Der Naturpark Baselbiet soll in einem noch genau zu bestimmenden Perimeter in den Bezirken Liestal, Sissach und Waldenburg des Kantons Basel-Landschaft entstehen. Hier im sonnigen Tafel- und Faltenjura des Oberbaselbiets findet sich eine attraktive Kulturlandschaft mit wertvollen Lebensräumen, wie sie anderswo selten geworden sind. Von Streuobstwiesen über Hecken und Felswände bis zu naturnahen Rebbergen und Wäldern - die Landschaft ist sehr vielfältig. Über 50 Dörfer mit zum Teil historischem Ortskern von nationaler Bedeutung gehören zum Gebiet. Im Herbst 2024 wird der Entscheid fallen, welche Gemeinden Teil des «Regionalen Naturparks Baselbiet» werden.

Projekt Naturpark Baselbiet